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ADFC Rodgau Pressemitteilung vom 29. April 2008


ADFC wirbt für deutschlandweite Gemeinschaftsaktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von ADFC und AOK

Aktionszeitraum vom 1. Juni bis 31. August

Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter so genannten Zivilisationskrankheiten. Das sind etwa Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich sowie chronisch-degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates. Für beides ist chronischer Bewegungsmangel mitverantwortlich. Und bei dem - sowie einer ganzen Reihe weiterer Krankheiten wie etwa Diabetes im Erwachsenenalter - kann man durch mehr Rad-Aktivität vorbeugen.

Es bietet sich nach Ansicht des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Rodgau an, das Rad fahren in den Alltag einzubauen, denn so werde regelmäßig Rad gefahren. Wer erst einmal zu Hause auf dem Sofa liege, komme da nur schwer wieder runter.

Warum sollte man nicht einfach den Weg zwischen Wohnung und Arbeit zu seinem individuellen Fitnessprogramm machen - mit einer Teilnahme an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" von ADFC und der Gesundheitskasse AOK unter der Schirmherrschaft des Bundeverkehrsministers Wolfgang Tiefensee. Der Aktionszeitraum beginnt am 1. Juni und endet am 31. August 2008. Das Ziel: Innerhalb dieses Zeitraums an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, natürlich auch 2008 wieder mit tollen Gewinnchancen! Die Bestellung von Aktionsunterlagen erfolgt über die jeweilige AOK-Direktion und im Internet: www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/hessen

Die Regeln für die Teilnahme an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" sind denkbar einfach: Mitmachen können alle Unternehmen, Verwaltungen, Institutionen oder Unis/Fachhochschulen - unabhängig von ihrer Größe. Radelfreudige Mitarbeiter, Auszubildende oder Studenten organisieren sich in Teams von drei bis vier Mitgliedern. Betriebe mit weniger Mitarbeitern können sich als gesamtes Unternehmen anmelden.

In den Teams motivieren sich Kollegen gegenseitig zum Mitmachen, auch deshalb gewinnt die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" immer mehr bisherige Nicht-Radler, die zu überzeugten Velo-Pendlern werden. Und regelmäßig das Rad entweder direkt zum Arbeits- beziehungsweise Studienplatz - oder zum dorthin fahrenden öffentlichen Verkehrsmittel (Bahnhof, Haltestelle) nutzen.

Wer die formalen Voraussetzungen (siehe oben) erfüllt, nimmt teil an der Verlosung attraktiver Preise, wie etwa Urlaubsreisen oder Ballonfahrten. Preise werden sowohl unter einzelnen Teilnehmern als auch unter den Teams verlost - auch teilnehmende Unternehmen können gewinnen.

In der Arbeitswelt bietet eine bessere Allgemein-Gesundheit für Arbeitnehmer und -geber gleichermaßen Vorteile: Ein geringer Krankenstand, weniger Unfälle, mehr Arbeitszufriedenheit und eine verbesserte Arbeitsatmosphäre durch weniger Stress erhöhen bei den Angestellten die Motivation - und im Unternehmen die Produktivität.

Wie dies den Erfolg der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" konkret befördert, erklärt der ADFC-Vorstandsbeauftragte für Gesundheit, Armin Falkenhein: "Die Teilnehmer finden es toll, weil der Wohlfühleffekt rasch eintritt, wenn sie mit dem Rad zur Arbeit kommen." Wichtig sei eine jährliche Wiederholung der Aktion: "Die Erfahrungen zeigen, dass sich Jahr für Jahr die Vorteile bei immer mehr Leuten herumsprechen und damit die Teilnehmerzahlen steigen." Ein großer Motivationsfaktor ist, neben verlosten attraktiven Preisen, das Fahren in dreiköpfigen Teams: Auf dem Weg zur Arbeit kann man sich so mit radelnden Kollegen messen, Erfahrungen austauschen - und sich besser kennen lernen.

Regelmäßig und langfristig

Im Rahmen von "Mit dem Rad zur Arbeit" wollen ADFC und AOK gemeinsam mit vielen regionalen Partnern aus Wirtschaft, Verbänden und Politik die Vorteile einer fahrradbezogenen Alltagsmobilität praktisch erfahrbar machen. Die Idee, mehrmals wöchentlich "Mit dem Rad zur Arbeit" zu fahren, soll weder eine Eintagsfliege sein, noch ein Wettbewerb um sportliche Höchstleistungen - sondern will zum langfristigen, kontinuierlichen Radeln anregen, das sich in den Alltag integrieren lässt.

Denn genau in diesem Aspekt - "mäßig, aber regelmäßig" - sehen Mediziner einen immer höheren Stellenwert bei der wirksamen Prävention gegen Bewegungsmangel & Co. Studien zeigen: Das Fahrrad hat das Zeug zur alltäglichen Rundum-Gesundheitsmaschine: Mit ihm lässt sich schädliches Cholesterin abbauen, der Blutdruck senken, der Herzrhythmus optimieren - und selbst Rückenschmerzen können bei optimaler Sitzhaltung bekämpft werden. Und die positiven Effekte beginnen schon bei 20 bis 30 Minuten Bewegung täglich - ein Zeitpensum, das der tägliche, per Rad zurückgelegte Arbeitsweg gut abdeckt.

"Diese gesundheitsfördernde Wirkung beim täglichen Radfahren weist ein enormes Potenzial zur Vermeidung von Erkrankungen und damit zur Entlastung des Gesundheitswesens aus, sagt Rainer Dittrich, Geschäftsführer Markt des AOK-Bundesverbandes - mit Wirkung bis in die Arbeitswelt: "niedrigere Krankenstände, mehr Arbeitszufriedenheit und als Folge eine größere Produktivität", so Dittrich. Was gut ist für den Teilnehmer ist auch gut für seine Firma!

Zudem kann das Fahrrad auch und gerade für diejenigen Menschen zum idealen Sportgerät werden, die der körperlichen Betätigung lange ferngeblieben sind. Und dabei spart man noch Zeit - denn der Radweg zur Arbeit ersetzt mitunter den Gang ins Fitness-Studio.
Mitmachen, fit machen!

Mit dem Fahrrad fit zu werden und fit zu bleiben ist leicht: Schon 30 Minuten Bewegung am Tag senken Ihr Krankheitsrisiko. Das Fahrrad ist ein ideales Sportgerät für eine moderate Ausdauerbelastung - auch für diejenigen, die längere Zeit sportabstinent waren.

ADFC Rodgau e.V., c/o Stefan Janke
www.adfc-rodgau.de
© ADFC Rodgau e.V.