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Die Ortsgruppe Rodgau des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hatte bereits vor 10 Jahren auf die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern bei den geplanten Unterführungen hingewiesen und massiv gegen die komplette Beseitigung aller Bahnübergänge und die Gestaltungen der Unterführungen Einwände erhoben.
Umlaufsperren sind nach Auffassung der Fahrradlobby in Rodgau kein probates Mittel die Unzulänglichkeiten der Unterführungen für Fußgänger und Radfahrer auszugleichen. Durch die verhältnismäßig schmalen Rampen sei es schon so bei Begegnungsverkehr recht eng. Für Fahrräder oder auch Rollstühle mit Anhänger würde dies bedeuten, dass sie diese Unterführung nicht benutzen können. Davon betroffen wären auch die sogenannten Behindertendreiräder, Tandems und überbreite Kinderwägen. Da diese Sperren dann auch auf der Rampe positioniert werden müssten, bedeute dies eine weitere Verschärfung, da man zusätzlich noch mit dem Gefälle kämpfen müsse.
Der ADFC Rodgau meint: "Wer solche "Scheinlösungen" einmal testen möchte, könne dies gerne am Radweg zwischen Altem Weg und Kasseler Straße tun, ebenso stehen "Drängelgitter" an der Kreisquerverbindung über die Rodgau-Ring-Straße."
Für Rückfragen seitens der Redaktion: ADFC Rodgau e.V., c/o Stefan Janke, Nieuwpoorter Str. 15, 63110 Rodgau, Tel. 06106/826408, Fax 06106/826408, e-mail: stefan.janke@adfc-rodgau.de
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