[2007]
10.11.2007 (op)
CDU: Radweg muß her
Rodgau (eh) - Das "Aus" für den Geh- und Radweg nach Seligenstadt will die CDU nicht hinnehmen. Mit einem Antrag ans Stadtparlament fordert sie den Magistrat auf, sich bei "allen übergeordneten Behörden" dafür einzusetzen, die letzte Lücke des Radwegs an der Kreisquerverbindung zu schließen. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen verzichtet auf den Weg, weil das Stadtparlament eine Streckenführung über die Felder ablehnt.

21.09.2007 (op)
Im Garten und Gästezimmer finden müde Radfahrerbeine Entspannung
Karin Köhler betreibt in Jügesheim die erste Radlerpension von Rodgau
ADFC lobt das Angebot
Jügesheim (pul) - Bei Karin Köhler finden müde Radfahrerbeine Entspannung. Die Geschäftsfrau bietet seit geraumer Zeit Bed & Breakfast an. Jetzt leitet sie an der Konrad-Adenauer-Straße außerdem die erste Radfahrer-Pension von Rodgau - als Partner von Deutschlands "Bett & Bike-Betrieben".
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Katzenbilder und viele Bücher sind in dem kleinen Haus zu finden. Links Bücherbretter mit Kriminalromanen, rechts stapeln sich Reiseführer in Regalen. Dazwischen gehen die Gäste zur Treppe, die zum einzigen Gästezimmer führt. Auf den Treppenstufen liegen Kissen, die den drei Stubentigern des Hauses als Ruhelager dienen.
"Wir sind Katzenliebhaber, und das Haus hat den Namen "Cats Rest" schon sehr lange", erzählt die gelernte Buchhändlerin Karin Köhler. In England haben die Häuser auch Namen, und die Gegenden Cornwall und Devon im Südwesten von England werden von Karin und Matthias Köhler gerne als Urlaubsziel ausgewählt.
"Cats Rest" ist ein Ort, an dem sich Katzen wohl fühlen. Wenn es nach Karin Köhler (52) geht, sollen auch Freizeitradler bei ihr Ruhe finden. Nicht nur in den warmen, in dunklem Holz eingerichteten Räumen, sondern auch im liebevoll gestalteten Garten finden die müden Radsportler Erholung.
Es sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, will man sich in die bundesweite "Bett & Bike"-Liste eintragen lassen. Ein abgeschlossener Bereich für Räder, Reparaturwerkzeug und kohlehydratreiches Frühstück sind einige der Auflagen. "Ein zugegeben kleiner Anfang mit "Cats Rest", meint Stefan Jahnke vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC), "aber bei "Bett & Bike" gibt es für jeden Anspruch etwas - vom Campingplatz bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Hauptsache, die Leute erfreuen sich am sanften Tourismus, entdecken Natur, Landschaft und Heimat", ergänzt der Vorsitzende des ADFC Rodgau und freut sich über das radlerfreundliche Angebot in Jügesheim. Gleichzeitig wünscht er sich große Unterkünfte für Radfahrer-Gesellschaften.
Die Herberge ist Ausgangspunkt für schöne Radtouren. Ein gut zu befahrender Radweg ist der über den Jügesheimer Ostweiler, über die Autobahn A 3 und nach Seligenstadt. Dort führt der Kulturradweg "Kurmainzer Herz", beginnend am Wasserschloss in Klein-Welzheim, durch Seligenstadt und nach Froschhausen.
Die beschauliche Bleibe strahlt Ruhe und Wärme aus. Das spiegelt auch das Motto des Hauses: "Man kann im Leben auf vieles verzichten, aber nicht auf Katzen und Literatur." Beides ist bei "Cats Rest" reichlich vorhanden.
20.04.2007 (op)
Apfelwein- und Obstwiesenroute führt jetzt auch durch Rodgau
32 Kilometer in zwei Schleifen / Eröffnung am 5. Mai
Rodgau (eh) - Als typisch hessisch präsentiert sich jetzt auch Rodgau auf der "Apfelwein- und Obstwiesenroute". Ein Jahr nach dem offiziellen Beitritt der Stadt Rodgau steht nun eine Streckenführung fest. Die Rodgau-Route wird am Samstag, 5. Mai, eröffnet. Einen ersten Vorgeschmack darauf bietet das Schaufenster des Bürgerbüros im Rathaus. Voraussichtlich nächste Woche ist ein Faltblatt mit Streckenplan und -beschreibung erhältlich.
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Die Route führt auf 32 Kilometer rund um die Stadt. In Jügesheim teilt sich der Weg in eine Nord- und eine Südschleife.
Die Strecke wurde gemeinsam mit dem Naturschutzbund und dem ADFC Rodgau festgelegt.
Fahrradfahrer und Wanderer können nach Lust und Laune die elf Stationen ansteuern und sich den Besuch mit einem Stempel bestätigen lassen. Wer alle elf Stempel beisammenhat, kann an einem Preisausschreiben teilnehmen.
Mit einer Fahrradtour auf der Südschleife wird die Rodgau-Route eröffnet. Start ist am 5. Mai um 13.30 Uhr an der Radsporthalle Jügesheim. Vor dem Start und unterwegs können sich die Teilnehmer mit Apfelwein und Broten stärken. Mit dabei sind Bürgermeister Alois Schwab und Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger.
[2006]
17.10.2006 (op)
Radweg nicht direkt an Kreisquerverbindung
Amt für Straßen- und Verkehrswesen weist Wunsch aus Rodgau zurück / Umweg über Feldwege "akzeptabel" genannt
Rodgau (eh) - Das letzte Stück des Fahrradwegs zwischen Dietzenbach und Seligenstadt wird voraussichtlich nicht direkt an der Kreisquerverbindung entlang verlaufen, sondern über ausgebaute Feldwege. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Frankfurt hat den Wunsch der Stadt Rodgau zurückgewiesen, den Radweg zwischen dem Jügesheimer Gewerbegebiet und der Einmündung Blumenau auf kürzester Strecke direkt neben der L 3121 anzulegen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 5. Dezember 2005 einstimmig für diese Streckenführung votiert; lediglich Bündnis 90/Die Grünen waren bereit gewesen, den ASV-Vorschlag als Zwischenlösung zu akzeptieren.
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Dabei geht es auch ums Geld. Die kurze Strecke entlang der Straße ist 1760 Meter lang und kostet rund 380 000 Euro plus Grunderwerb, wie es bei der Diskussion im Dezember hieß. Der Umweg übers Feld ist billiger: 273 000 Euro für 2450 Meter. Vom Ausbau der Feldwege würden auch Landwirte profitieren.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen begründet seine Haltung jedoch nicht mit den Kosten, sondern mit veränderten Grundsätzen der Landesplanung. Es komme darauf an, möglichst wenig in Natur und Landschaft sowie in Privateigentum einzugreifen. Die Nutzung vorhandener Feldwege sei besser als ein Neubau mit zusätzlicher Flächenversiegelung.
Das Argument der "sozialen Kontrolle" ist nach Ansicht des ASV weniger bedeutsam. Die Wirtschaftswege führten über freies Feld und seien an jeder Stelle einsehbar: "Es gibt keine Büsche oder Hecken, die einem potenziellen Straftäter Angriffsmöglichkeiten bieten." Da Freizeitradler meist tagsüber unterwegs seien, sei das Gefährdungspotenzial gering - vielleicht sogar geringer als neben einer stark befahrenen Landesstraße.
Der Umweg über die Felder betrifft laut ASV hauptsächlich Radler zwischen Dietzenbach und Seligenstadt, da Ortskundige andere Wege nutzen (etwa an den Ostweiler-Höfen oder über die Blumenau): "Bei Radfahrern mit einer zurückgelegten Distanz von über 10 km ist jedoch eine um 360 m längere Wegstrecke als akzeptabel einzuschätzen."
Diese Argumente wurden auch bei einem Erörterungstermin im September vorgebracht. Nun muss das Regierungspräsidium entscheiden. Mit dem Bau des Radwegs rechnen Fachleute etwa zwei Jahre nach dem Planfeststellungsbeschluss.

08.03.2006 (op)
Apfelweinroute findet Interesse
ADFC als erstes Mitglied der Rodgau-Route / 35 Besucher beim Info-Abend
Rodgau (eh) - Welche Möglichkeiten bietet die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute für Rodgau? Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 35 Besucher am Montag an einem Informationsabend im Rathaus. Als erste Organisation meldete sich der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) noch am selben Abend für die Rodgau-Route an. Vorsitzender Stefan Janke sieht darin eine Chance, den Fahrradtourismus zu fördern. Gut markierte Radwanderwege in einer überwiegend flachen Gegend sind seiner Ansicht nach gute Argumente.
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Bei den Besuchern aus Landwirtschaft, Vereinen und Geschäftswelt brauchten Wilfred Schäfer von der Marketinggesellschaft "Gutes aus Hessen" und Erste Kreisbeigeordnete Claudia Jäger am Montag keine Überzeugungsarbeit mehr zu leisten. "Sie wussten, warum sie sich beteiligen wollten", berichtet Bürgermeister Alois Schwab. Dies gelte auch für die Stadt Rodgau. Schließlich sei die Stadt ein Teil der Rhein-Main-Region, wo der Apfelwein populär sei.
Beim Info-Abend waren unter anderem die TGM SV Jügesheim und der Radfahrerverein Germania vertreten, bei denen in den Sommerferien ("Kulinarische Woche") auch regionaltypische Gerichte ihren Platz haben. Der Obst- und Gartenbauverein Hainhausen repräsentierte den Obstanbau und das selbst gekelterte "Stöffche". Die für Natur und Landschaft wichtigen Streuobstwiesen (siehe Kasten "Streuobst in Rodgau") sind für die Eigentümer übrigens nicht nur ein Quell der Freude: Alle Jahre wieder ist zu erleben, dass Fremde einen Teil der Früchte wegpflücken.
Auch Geschäftsleute denken darüber nach, mit dem Logo der Apfelwein- und Obstwiesenroute zu werben. Allerdings muss sich jeder Betrieb einzeln anmelden. Dass die Jahresgebühr eines Gewerbevereins für alle Mitglieder gilt, ist nicht möglich.
01.03.2006 (fr)
Radfahren stärkt das Immunsystem
Bewegung an frischer Luft - auch bei nasskaltem Wetter
Hamburg (ap). Wer regelmäßig mit dem Rad fährt, stärkt seine Abwehrkräfte gegen Krankheiten. "Sie haben eine bessere Infektabwehr, sind resistenter und daher auch seltener erkältet", sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention, der Hamburger Sportarzt Dirk Lümkemann, der Zeitschrift "Radzeit" des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs.
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Das gilt nach seinen Angaben auch für nasskaltes Wetter. "Wenn man bei schlechtem Wetter Rad fährt, heißt das nicht unbedingt, dass man sich erkältet", betonte Lümkemann. Der Radler müsse eben nur Regenzeug dabei haben. Der Mediziner erinnerte an die Empfehlung der Sportärzte, sich zusätzlich zu Alltagsaktivitäten an vier Tagen etwa 30 Minuten zu bewegen.
"Würde man also an vier Tagen in der Woche mit dem Rad zur Arbeit fahren und gelegentlich am Abend einen kleinen Spaziergang um den Block machen, hätte man das geschafft", erklärte Lümkemann. Das täten aber nur 13 Prozent der Bürger. Bewegung sei außerdem für die Vorbeugung chronischer Krankheiten nützlich und steigere Konzentrations- und Leistungsfähigkeit.
08.02.2006 (op)
"Raus aus der Müsli- und Freizeitecke"
Frankfurt (dpa) - Der Anteil des Radverkehrs im Rhein-Main-Gebiet soll bis 2020 verdoppelt werden. Dies kündigte Jens Scheller, Erster Beigeordneter des Planungsverbands Ballungsraum Frankfurt/Rhein, gestern auf dem ersten Fahrradkongress des Verbands in Frankfurt an.
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Derzeit werden rund zehn Prozent aller Verkehrswege in der Region per Rad bewältigt. Ziel müssten die Niederlande oder Belgien sein, wo das Rad für über 25 Prozent aller Wege benutzt wird. Auf dem Kongress diskutierten rund 120 Vertreter von Behörden, Wirtschaft und Verbänden über die Förderung des Rads. In der Region sind fast zwei Drittel aller Verkehrswege unter fünf Kilometern lang.
"Wir brauchen eine andere Rolle für das Fahrrad", sagte der Grünen-Politiker, der sich für die zum Planungsverband gehörenden 75 Kommunen eine bessere Lenkung des Verkehrs sowie weniger Kosten verspricht. Das Fahrrad als Verkehrsträger müsse deshalb "raus aus der Müsli- und Freizeitecke".
[2005]

01.12.2005 (op)
Politiker pokern um direkten Radweg
Amt für Straßen- und Verkehrswesen warnt vor Problemen bei Lückenschluss neben Kreisquerverbindung / Für billigen Umweg
Rodgau (gm) - Die Lücke im Radweg zwischen Seligenstadt und Rodgau soll geschlossen werden, und zwar als direkter "Schnellweg" entlang der Kreisquerverbindung (L 3121). CDU/FDP und SPD bestehen im Planfeststellungsverfahren auf dieser ursprünglich vorgesehenen Trasse.
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Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) möchte dagegen das Wäldchen - angeblich schwierige Grundstücksverhandlungen und Bedenken der Oberen Naturschutzbehörde - auf bestehenden Feldwegen umkurven.
Dieser Trassenführung schlossen sich die Grünen am Dienstagabend in der von Heiko Lautenschläger geleiteten Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss an.
Die großen Parteien wollen auch in der entscheidenden öffentlichen Parlamentssitzung, Montag, 19.30 Uhr, Rathaus aufs Ganze gehen. Sie lehnten am Dienstag auch den Kompromiss des Magistrats ab. Dieser sah die Umfahrungstrasse des ASV im Planfeststellungsverfahren als Zwischenlösung vor.
Seit 20 Jahre warten die Radler auf den Lückenschluss zwischen der Jügesheimer B 45/Brücke (Gewerbegebiet) und der Einmündung der alten Kreisstraße (Blumenau/Ampel). Dort begannen für Ortsunkundige die Orientierungsprobleme und Umwege über bestehende, teilweise schlechte Feldweg.
1999 erstellte dann ein Planungsbüro mehrere Trassenvarianten zur Verbindung der relativ stark frequentierten Radwegeabschnitte. Die jüngsten Vorgespräche zum Planfeststellungsverfahren - Basis für das Baurecht - ergaben zwei Favoriten zum Lückenschluss:
Die Stadt Rodgau empfahl die kürzeste und direkteste Variante zwischen dem Jügesheimer Gewerbegebiet und der Blumenau, und zwar neben der Kreisquerverbindung: Baulänge 1760 Meter, Kosten 380 000 Euro - ohne Grunderwerb.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen sieht dagegen eine mit 2450 Meter deutlich längere, aber wesentlich billiger Route über bestehende Feldwege vor: vom derzeit westlichen Radwegende beim Gewerbegebiet Jügesheim im Dreieck um das Wäldchen herum zum Anschluss am bestehenden Radweg an der Ampel/Blumenau. Gesamtkosten 273 000 Euro insgesamt. Von den teilweise erforderlichen Deckenerneuerungen würde auch die Landwirtschaft profitieren.
Positiv bewertete Winno Sahm (Grüne) auf diesem Weg übers Feld soziale Kontrolle und Sicherheit. Außerdem mache es einfach "keinen Spaß" neben einer Stark befahrenen Straße zu radeln.
Jürgen Kaiser (SPD) nannte die Investitionen in den Umweg "rausgeschmissenes Geld". Sein CDU-Kollege Clemens Jäger stimmte dem zu: "Wer den Umweg fahren will, kann dies jetzt und weiter tun."
Die versteckte Drohung des ASV, wonach das Beharren der Rodgauer auf der direkten Route die Radwegeverbindung insgesamt gefährden könnte, beeindruckt die beiden großen Parteien wenig. Probleme beim Grunderwerb und dem Naturschutz würden vom ASV vorgeschoben, um die Billig-Trasse durchzusetzen. Angeblich seien die meisten Grundstücke gar schon im Besitz der öffentlichen Hand. Da der niedere Baum- und Buschbewuchs kaum beschnitten werden müsste, könnten die Bedenken des Naturschutzes ausgeräumt werden, meinte Jäger.
Nach dem Parlamentsbeschluss am Montag werden die Pläne öffentlich ausgelegt. Mit dem Bau des Radweges rechnen die Fachleute in etwa zwei Jahre nach Planfeststellungsbeschluss.
Bild: Rodgau besteht auf einem Radweg direkt neben der L 3121. Das „Amt für Straßen und Verkehr“ und die Grünen wollen auf bestehenden Feldwegen das Wäldchen umfahren und die Radwegelücke zwischen Seligenstadt und Rodgau schließen. Foto: Pulwey
20.07.2005 (op)
Stadtparlament lehnt Radweg durchs Feld ab
Lücke an Kreisquerverbindung nach Seligenstadt schließen
Rodgau (eh) - Die Lücke in der Fahrrad-Kreisquerverbindung zwischen Dudenhofen und Seligenstadt soll geschlossen werden - allerdings nicht entlang der Landesstraße 3121, sondern auf einem Umweg über die Feldwege. So will es das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Frankfurt. Die Mehrheit der Rodgauer Stadtverordneten ist dagegen. Das Parlament hält an seinem bisherigen Beschluss fest, dass auch das fehlende Stück Radweg entlang der Kreisquerverbindung angelegt werden soll.
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Mit diesem Beschluss könne er leben, sagte Bürgermeister Alois Schwab in der Stadtverordnetenversammlung. Nun gebe es einen klaren Verhandlungsauftrag an den Magistrat: "Wir werden alles dafür tun. Garantien können wir aber nicht geben."
Der Magistrat hatte eine andere Richtung vorgeschlagen. Getreu dem Motto "Besser dieser Radweg als keiner" wollte er das Vorhaben des ASV als Zwischenlösung akzeptieren - mit der Bedingung, dass der endgültige Radweg an der L 3121 in den nächsten drei Jahren gebaut werde. Dieser Vorschlag fand im Parlament jedoch keine Mehrheit. Wenn die Feldwege erst einmal asphaltiert seien, dann sei eine andere Streckenführung kaum mehr durchsetzbar, gab Stadtverordnetenvorsteherin Anette Schweikart-Paul zu bedenken. Hans-Jürgen Lange (CDU) bezeichnete die völlige Ablehnung des ASV-Vorhabens als "klugen Beschluss".
Die Feldweglösung bedeutet einen Umweg von rund 700 Meter. Um eine Radweg-Lücke von 1760 Metern zu schließen, will das Straßenbauamt 2450 Meter Feldwege ausbauen. Auf diese Weise will das Amt schwierige Grundstücksverhandlungen und Einwände der Unteren Naturschutzbehörde vermeiden.
Magistrat und Parlamentsmehrheit sehen jedoch Chancen, den Radweg auf einem Fünf-Meter-Streifen zwischen Fahrbahnrand und Grundstücksgrenze anzulegen. Noch vor zehn Jahren hätte man einem Radweg auf einem derart schmalen Streifen nicht zugestimmt, sagte Jürgen Kaiser (SPD): "Mittlerweile sind wir auch dazu bereit."
19.04.2005 (op)
"Rodgau ist um eine Freizeitaktivität reicher"
Auf 42 km die Stadt umrunden: Rodgau-Rundweg für Fahrradfahrer und Spaziergänger verbindet interessante Punkte
Rodgau (op) - Pünktlich zum Beginn der Freiluftsaison wurde die Beschilderung des Rodgau-Rundwegs fertig gestellt. Mit einer Fahrradtour wurde der Weg am Samstag eingeweiht. "Ich freue mich, dass so viele meiner Einladung gefolgt sind", sagte Bürgermeister Alois Schwab, der mit rund 50 Bürgerinnen und Bürgern zur Radtour startete. Mit von der Partie waren auch Stadtrat Michael Schüßler und die Jügesheimer Ortsvorsteherin Maria Held.
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"Die schon jetzt vielfach eingegangenen positiven Rückmeldungen zeigen uns, dass Rodgau durch den Rundweg um eine Freizeitaktivität reicher geworden ist", betonte Schwab. Der Weg eigne sich nicht nur für Radfahrer, sondern auch für Spaziergänger. Bei der Auswahl der Standorte für die rund 150 Wegweiser hatten die Ortslandwirte geholfen, wie der Bürgermeister dankbar vermerkte. So habe man die Beschilderung noch während der Aufstellungsphase optimieren können.
Die Eröffnungstour am Samstag führte von Jügesheim nach Weiskirchen und zurück. Sie umfasste etwa 15 Kilometer. Insgesamt ist der Rundweg 42 Kilometer lang - das ist fast genau die Strecke eines Marathonlaufs. Heiko Freckmann, der für die Planung maßgebliche Mitarbeiter des städtischen Bauamtes, führte die Radler und stand unterwegs für alle Fragen zur Verfügung. Im neuen Stadtplan, der bald erscheinen soll, wird auch der Rundweg eingezeichnet sein.
Mit ihrem Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2003 möchte die Stadt Rodgau den Radfahrern für alle Fahrten innerhalb und außerhalb der bebauten Ortslage sichere, bequeme und möglichst direkte Wege anbieten.
Dabei wird zwischen Haupt- und Nebenrouten unterschieden. Die Hauptrouten verbinden alle wichtigen Ziele und Quellen des Radverkehrs sicher und weitgehend umwegfrei. Zudem gibt es Nebenrouten, die einzelne Quellen und Ziele an das Netz der Hauptrouten anbinden.
Einen Sonderfall stellt der Rodgau-Rundweg dar, der zum größten Teil über bereits ausgebaute Wege verläuft und interessante Punkte des Freizeitverkehrs verbindet. Bei der Auswahl der Radweg-Routen wurde auch darauf geachtet, das vorhandene Radwegenetz des Kreises zu integrieren.
Die Umsetzung des Konzepts erfolgt je nach Dringlichkeit nach einer Prioritätenliste. Insbesondere bei notwendigen Straßensanierungen werden die Vorgaben des Radverkehrskonzepts berücksichtigt.
14.03.2005 (op)
"Ist das ein 8-Stunden-Job oder geht‘s auch schneller?"
ADFC-Kurs: Teilnehmer lernten, dass Fahrradpflege aufwändig ist
Nieder-Roden (kal) - Wie man sein Fahrrad pflegen sollte, erklärte Stefan Janke vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) am Samstag im Sozialzentrum. Franziska Wittchen (69) zum Beispiel wollte schon immer mal wissen, was man außer den Rahmen zu reinigen und ab und zu die Kette zu ölen noch machen soll. Maximilian Rittershofer (12) war aus dem gleichen Grund dabei.
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Stefan Janke erzählte, was man regelmäßig überprüfen sollte. Hilfsmittel für die Pflege sind saubere Lappen oder eine Küchenrolle, Wasser, Öl, Fett, Auto-Hartwachs in der Sprühflasche und eine Luftpumpe wenn möglich mit Manometer.
Die Pflege beginnt beim Rahmen. Janke warnte aber davor, den Wasserschlauch oder gar einen Hochdruckreiniger zu verwenden. Wenn man damit fertig ist, kommen die Räder dran: Laufen sie noch rund oder haben sie einen "Achter"? An den Felgen sollte man regelmäßig den Bremsabrieb beseitigen, wenn man die Speichen reinigt, kann man auch gleich kontrollieren, ob sie noch fest sitzen. Weitere Punkte sind Bereifung, Reflektoren, Ventil, Schutzbleche, Licht, Schaltung, Kette, Klingel, Sattel und Gepäckträger.
So mancher Teilnehmer fragte sich bei der Aufzählung dieser Arbeiten: "Ist das ein 8-Stunden-Job oder geht es auch schneller?" Es liege bei jedem selber, wie lange er sich Zeit für sein Fahrrad nimmt, lautete Jankes Antwort. Wenn man es nur für die Optik macht, ist das in ein paar Minuten erledigt. Wer aber an seine Sicherheit denkt, sollte den angesprochenen Pflegeumfang wie beim Auto in gewissen Intervallen durchführen.
Foto: Kalbhenn - Stefan Janke demonstrierte, wie man die Schaltung justieren kann.
5.02.2005 (op)
Fehlendes Stück des Radwegs ist nicht vergessen
Planung läuft / ADFC bietet 300 Touren
Rodgau (op/eh) - Die Lücke im Fahrradweg an der Kreisquerverbindung nach Seligenstadt soll doch noch geschlossen werden. "Dieser Lückenschluss wird derzeit von der hessischen Straßen- und Verkehrsverwaltung geplant", meldet die Rodgauer Landtagsabgeordnete Judith Pauly-Bender (SPD): "Es ist beabsichtigt, in 2005 die Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens für den Weg zu beantragen." Erst wenn dieses Verfahren abgeschlossen ist, ist ein Baubeginn möglich.
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Derzeit endet der Radweg an der Zufahrt zum Gewerbegebiet Jügesheim und geht erst gegenüber der Zufahrt zur Blumenau weiter. Dazwischen müssen sich Fahrradfahrer ihre Strecke über holprige Feldwege suchen.
Planung und Bau überörtlicher Radwege dauern mitunter ebenso lang wie ein neues Straßenprojekt. Dies zeigte sich etwa beim Fahrradweg zwischen Dudenhofen und Babenhausen, der Ende der 90-er Jahre angelegt wurde. Diskussionen, Planung und Genehmigungsverfahren dauerten rund zehn Jahre.
Obwohl das Radwegenetz noch manche Lücke aufweist, bietet der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) im Kreis Offenbach in diesem Jahr mehr als 300 Radtouren an. Termine, Strecken und Ziele kann man auf 112 Seiten im neuen Tourenprogramm nachlesen, das derzeit bei den ADFC-Fördermitgliedern zum Mitnehmen ausliegt.
Besonders aktiv ist der ADFC Rodgau, der neben rund 90 regelmäßigen Fahrradtouren auch 48 Tagestouren und als Highlight eine anspruchsvolle Wochentour von Nieuwpoort (Belgien) nach Dudenhofen anbietet. Alle Fahrten werden von ortskundigen Tourleitern angeführt, die ehrenamtlich tätig sind.
Die beliebten Feierabendtouren gibt es ab diesem Jahr in drei verschiedenen Geschwindigkeiten: gemütlich, flott und sportlich-schnell.
Vier Tourserien sind auch für ungeübte Radler geeignet: "Rad und Reime" samstags mit Winno Sahm, "Eine Stunde Morgenrunde" dienstags, Familientouren am Sonntag und unregelmäßig stattfindende Seniorentouren.
Auch sportlich ambitionierte Mountainbiker können sich beim ADFC Rodgau gemeinsam mit Gleichgesinnten abstrampeln. Die Sonntagstouren finden "bei jedem Wetter" statt, an mehreren Samstagen geht es speziell um Fahrsicherheit.
Mehr Informationen im Internet (www.adfc-rodgau.de) oder beim ADFC-Monatstreffen am Donnerstag, 10. Februar, um 19.30 Uhr in der Gaststätte des Bürgerhauses Dudenhofen.
[2004]
9.10.2004 (taz)
25 Jahre "Unser Rat - Fahr Rad!"
Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub wurde vor einem Vierteljahrhundert in Bremen gegründet. Nicht von einem Grünen Sponti, sondern von einem engagierten Unternehmer, der der FDP nahe stand und dem ADAC etwas entgegen setzen wollte
Bremen taz - Vor 25 Jahren wurde in Bremen der "ADFC" erfunden - und als "Allgemeiner deutscher Fahrrad-Verein" gegründet. Daran erinnerte gestern eine kleine feierliche Versammlung im derzeitigen Domizil des ADFC im Fahrradparkhaus am Bremer Hauptbahnhof.
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Der Gründer des ADFC und der Erfinder war 1979 der bremische Unternehmer Jan Tebbe. Der war damals 51, FDP-Anhänger und hatte über ein Autobahnprojekt in Indonesien - an dem er als Berater für Mautsysteme mitwirken sollte - zum Engagement für das Fahrrad gefunden. Er sei aus Indonesien zurückgekommen, berichtete gestern seine Frau Iduna Tebbe, und habe erklärt, er könne die Mitwirkung an dem Autobahnbau mit seinem Gewissen nicht verantworten.
In einem kommunalpolitischen Arbeitskreis trafen sich damals drei oder vier Männer im Wohnzimmer von Tebbe, darunter auch der Hollerland-Kämpfer Gerold Janssen. Man habe an Autofahrer Zettel verteilt mit dem Aufdruck: "Parke nicht auf unseren Wegen. Unser Rat? Fahr Rad", erinnert sich Janssen. Der war gegen die einschränkende Form der Vereine und gründete die "Bürgerinitiative Fußgänger und Radfahrer." Tebbe wollte eine Adresse, die als Ansprechpartner von Behörden geeignet ist - ein ordentlicher Verein musste her. Als erfahrener Kaufmann hatte er sich Gedanken darüber gemacht, welches Markenzeichen der Verein haben könnte: In Anlehnung an ADAC sollte der Verein ADFC heißen und hatte damit vom ersten Tag an einen "eingeführten" Namen.
Besonders alternativ scheint es damals nicht zugegangen zu sein. Frau Tebbe erzählte, sie sei für das leibliche Wohl in dem Vereinsleben zuständig gewesen, ihr Mann habe die Visionen und die vielen guten Ideen gehabt. Die alltägliche Arbeit erledigte die Sekretärin des Kaufmanns. Jan Tebbe formulierte den Unterschied zu den aktiven Grünen Radlern so: "Die demonstrieren vor dem Rathaus, der ADFC verhandelt drinnen." Man wollte keine Weltanschauung verbreiten, sondern die Korrektur historischer Fehler in der Verkehrspolitik erreichen. Kurz zuvor hatte der ADAC seine Vision einer Übertragung kalifornischer Verhältnisse auf die Bundesrepublik, also das Ziel der totalen Autogesellschaft veröffentlicht. Mit dem ADFC gab es nun die organisierte Gegenposition. Im ersten Interview mit Radio Bremen nannte Tebbe im Mai 1979 die Verknüpfung von Öffentlichem Verkehr und Fahrrad eine vordringliche Aufgabe. Schon im Gründungsjahr wurde Henning Scherf ein Vereinsmitglied, der ADFC bekam vom Senat kostenfrei einen Büroraum zur Verfügung gestellt. Der Verein dehnte sich bundesweit aus, heute hat der ADFC in Bremen 2.771 Mitglieder, bundesweit 109.287.
In Kooperation mit dem engagierten Bremer Verkehrsplaner Klaus Hinte hat der ADFC auch die Regel erfunden und hoffähig gemacht, dass Fahrräder durch Einbahnstraßen auch in entgegengesetzter Richtung fahren könne, ohne dass es täglich Tote gibt. Mit der AOK und dem Umweltsenator kooperiert der ADFC für ein Projekt "Mit dem Rad zur Arbeit". 1989 gab die Deutsche Bahn auf Vorschlag des ADFC die Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen wieder frei. Heute, so berichtete der aus Bremen stammende Bundesvorsitzende Karsten Hübener, werde der Erfolg wieder zurückgedreht: Die Bahn setze auf schnellen Strecken mehr und mehr den ICE ein, und der habe sich bisher nicht für die Rad-Mitnahme geöffnet.
taz Bremen Nr. 7483 vom 9.10.2004, Seite 22, Klaus Wolschner
30.09.2004 (op)
Ausbau der Radwege kostet 430 000 Euro
Planungsbüro arbeitete nach 18 Jahren neues Konzept aus / Einbahnstraßen für Radler öffnen / Verbindung nach Rollwald
Rödermark (lö) - Neue Wege und ein Bündel ordnungspolitischer Maßnahmen sollen das Radfahren im Stadtgebiet sicherer und attraktiver machen. Allein Bau und Reparatur von Wegen würden rund 430 000 Euro kosten, erläuterte Joachim Hochstein, dessen Büro das Radwegenetz im ganzen Kreis überprüft. Der Anschluss der Rödermärker Wege an die überörtlichen Verbindungen ist der dritte zentrale Punkt seines Konzeptes, das die Stadtverordneten in ihrer Septembersitzung einstimmig beschlossen hatte.
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Wie in vielen anderen Kommunen gibt es auch in Rödermark zwei Arten innerstädtischer Radverbindungen: Wohngebiete mit Tempo-30-Regelung, in denen Radler und Autofahrer gut miteinander auskommen, und Hauptstraßen, auf denen das Radfahren besonders im Berufsverkehr mit einem Risiko verbunden ist. Das, so Hochstein, sei auch für die Geschäfte in den Ortskernen von Ober-Roden und Urberach ein nicht zu unterschätzendes Problem.
Defizite sah Hochstein auch in den Verbindungen von Messenhausen nach Dietzenbach, von Urberach nach Messel und von Ober-Roden nach Rollwald. Für einen benutzerfreundlichen Radweg entlang der S-Bahn kalkuliert Hochstein mit Kosten von rund 250 000 Euro: 30 000 Euro für einen hölzernen Steg über die Rodau am "Rosengarten", 100 000 Euro für eine feste Decke vom Ortsrand bis zum Bahnübergang im Feld, 120 000 Euro für einen Neubau von dort bis zur Gemarkungsgrenze Rodgau.
Dringend repariert werden müssen nach Ansicht Hochsteins auch der Radweg entlang der Bahnstrecke von Urberach nach Offenthal (60 000 Euro) und der am BSC-Gelände (20 000 Euro). 90 000 Euro würde der Ausbau des Weges östlich der Urberacher Schule kosten.
Der Planer rät auch zur Freigabe von Einbahnstraßen und Fußwegen für Radfahrer. Das seien vergleichsweise billige Alternativen. Möglichkeiten dazu sieht er besonders in Urberach, wo er in Karlstraße und Bachgasse Radverkehr in beiden Richtungen erlauben möchte. Aber auch der westliche Teil der Bruchwiesenstraße komme dafür in Frage.
Darüber hinaus möchte Joachim Hochstein auch die Seitenstreifen der Hauptstraße in Waldacker, von Mainzer, Hanauer und Nieder-Röder Straße in Ober-Roden sowie der Konrad-Adenauer- und Rodaustraße in Urberach von parkenden Autos frei halten, damit Radfahrer dort besser voran kommen.
Der jetzt beschlossene Radwegeplan soll seinen Vorgänger aus dem Jahr 1986 aufheben. Einen exakten Zeitplan nannte er in Anbetracht der Rödermärker Kassenlage jedoch nicht. Er bilde "die Grundlage für die Umsetzung von baulichen und ordnungsrechtlichen Maßnahmen" heißt es eher unverbindlich.

03.09.2004 (op)
Fahrradboxen kosten fünf Euro im Monat
Sichere Stellplätze an den S-Bahn-Stationen sind besonders in Weiskirchen gefragt / Bei Interesse im Rathaus melden
Rodgau (eh) - Schüler und Berufspendler, die mit dem Fahrrad zur S-Bahn fahren, können für fünf Euro im Monat einen sicheren Stellplatz mieten. An allen sechs S-Bahn-Stationen im Stadtgebiet werden nach und nach abschließbare Fahrradboxen aufgestellt. Interessenten können sich im Rathaus in eine Liste eintragen. Nähere Auskunft unter Tel.: 693-266. S-Bahn-Abteilungsleiter Udo Krieger: "In Weiskirchen ist das Interesse sehr groß, ansonsten bestehen überall noch Chancen."
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Die ersten Interessenten dürften ihren Mietvertrag bereits erhalten haben. Mit der Schlüsselübergabe soll in diesen Tagen begonnen werden. Jeder Mieter muss eine Kaution von 50 Euro hinterlegen.
Zwölf Fahrradboxen stehen am Bahnhof Weiskirchen bereit. Für mehr als die Hälfte haben sich bereits Interessenten gemeldet.
Auch in Dudenhofen sind schon 50 Prozent der Fahrrad-Garagen reserviert - obwohl sie noch gar nicht zur Verfügung stehen.
Auch in Jügesheim liegen bereits mehrere Anmeldungen vor, während sich in Hainhausen erst ein potenzieller Mieter gemeldet hat. An beiden Stationen sind die Fahrradboxen noch nicht aufgestellt.
An der größten Park-und-Ride-Anlage, in Nieder-Roden, passen Angebot und Nachfrage noch nicht so recht zusammen. Abschließbare Fahrrad-Garagen aus Waschbeton stehen bisher erst westlich der Bahn, alle Interessenten kommen jedoch aus dem Bereich des alten Ortskerns. "An die Bahnhofsseite kommen noch zehn Boxen hin", kündigt Udo Krieger an.
Freie Auswahl haben die radelnden S-Bahn-Kunden derzeit in Rollwald. Für die vier Fahrradboxen im kleinsten Stadtteil hat sich noch niemand gemeldet.

30.08.04 (op)
Die Codierung sichert nicht nur Fahrräder
ADFC Rodgau und "Nachbarn schützen Nachbarn" halfen in Urberach / Kennzeichen auch für Schmuck und Maschinen
Urberach (ey) -"Trotz des schlechten Wetters sind wir sehr zufrieden", freute sich Stefan Janke, der Vorsitzende des ADFC Rodgau. Die Resonanz auf die Fahrradcodierungsaktion auf dem Häfnerplatz war trotz der Regens recht groß. "Von 10 Uhr an wurden heute ununterbrochen Räder codiert", meinte Stefan Janke. "Am Ende waren es 23 Stück. Der Andrang hat uns sehr überrascht."
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Versehen wurden die Räder mit einer sogenannten Fein-Nummer. Der Name steht für Friedberger Eigentums Identifizierungsnummer. Anhand der Nummer, die unter anderem Kennziffern für Straße und Gemeinde des Radbesitzers beinhaltet, kann jeder Polizeibeamte in Deutschland erkennen, wohin der gekennzeichnete Gegenstand gehört.
"Es ist zumindest eine Sicherheit mehr", so Stefan Janke. Die Kennzeichnung macht die Räder für Diebe unattraktiv und erhöht deren Entdeckungsrisiko. Der "Diebstahl auf Bestellung", so Stefan Janke sei mit Hilfe der FEIN-Kennzeichnung aber nur schwer zu bekämpfen. Gute Schlösser seien nachwievor von großer Wichtigkeit.
Vier bis fünfmal im Jahr führt der ADFC Rodgau Codierungsaktionen durch. Ins Leben gerufen wurde die FEIN-Kennzeichnung Anfang die neunziger Jahre in Nordrhein-Westfalen. "Die Polizei war damals ob der vielen Fahrraddiebstähle hoch gefrustet", erklärt Stefan Janke. Auf der Suche nach Präventionsmitteln wurde die Codierung eingeführt.
Seit 1996 führt der ADFC auch in unserer Region die Codierungsaktion durch. Meist läuft die Kennzeichnung, die auf dem Rahmen angebracht wird, reibungslos ab. Es gibt allerdings auch Räder, am Samstag war das bei drei Exemplaren der Fall, die für die ADFC`ler eine besondere Herausforderung darstellen. Da dauert die Codierung dann ein wenig länger.
Die FEIN-Kennzeichnung ist übrigens nicht nur auf Fahrräder beschränkt, sie kann vielmehr auf alle Wertgegenstände, wie beispielsweise Baumaschinen, Computer oder Schmuck angebracht werden. Dies werde, so die Erfahrung der Initiative "Nachbarn schützen Nachbarn", die sich an der Codierungsaktion des ADFC mit einem Informationsstand beteiligte, allerdings noch zu wenig genutzt.
Immer wieder beteiligt sich "Nachbarn schützen Nachbarn" federführend, oder wie am Samstag unterstützend, an Veranstaltungen zur Kriminalitätsprävention.
Im fünften Jahr ihres Bestehens hat die Initiative, das bestätigten am Samstag die Vorstandsmitglieder Klaus Neumann und Horst Jaeger, unter der Bevölkerung mit einem zurückgehenden Interesse an ihrer Arbeit zu kämpfen. Zu den monatlichen Treffen der Initiativen im Breidert, im Taubhaus und in Waldacker kommen weniger Interessierte als in der Anfangszeit. Dem will man künftig unter anderem mit einem erweiterten Veranstaltungsprogramm entgegentreten.
03.04.2004 (op)
Mit Kontrollen gegen Fahrrad-Diebstähle
Obertshausen/Rodgau (kho) - Die Polizei hat auf die in jüngster Zeit in verschiedenen Kreiskommunen vermehrt registrierten Fahrraddiebstähle reagiert und zunächst am Dienstag in Obertshausen und Rodgau Kontrollen rund ums Fahrrad vorgenommen. Wie Polizeisprecher Karsten Fechner gestern mitteilte, wurden im Zuge der Aktion ein gestohlenes Fahrrad gefunden und eine geringe Menge Haschisch entdeckt.
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Fechner zufolge überprüften Beamte der Heusenstammer Polizei mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei von Dienstagmittag bis in die frühen Abendstunden in Obertshausen im Bereich Hermann-Hesse-Schule und Georg-Kerschensteiner-Schule, am S-Bahnhof und in der Beethovenstraße sowie anschließend in der Ludwigstraße, der Nieuwpoorter Straße und der Rodgau-Ringstraße in Rodgau insgesamt 29 Fahrräder und 27 Personen.
Nach Angaben des Polizeisprechers wird die Polizei in den nächsten Tagen und Wochen in weiteren Kreis-Kommunen mobile Kontrollen von Drahteseln und Personen vornehmen, die präventiven Charakter haben und potenzielle Fahrraddiebe abschrecken sollen.
Die Beamten der örtlichen Polizeistationen sollen dabei nach Möglichkeit wieder von Beamten der Bereitschaftspolizei in Mühlheim unterstützt werden.
20.04.2004 (fr)
Kontakte knüpfen mit Gleichgesinnten
Der Rodgauer ADFC will mehr Menschen für das Radfahren gewinnen / Verkehrspolitisches Engagement
Seit 1993 organisiert die Ortsgruppe Rodgau des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs Tagestouren, Radreisen, Reperaturkurse und einiges mehr. Den Radverkehr als umweltbewusste Alternative zum Autoverkehr zu fördern, steht ebenfalls auf dem Programm des Vereins.
VON NINETTE KRÜGER
Rodgau · 19. April · Stefan Janke fährt für sein Leben gerne Rad. Gleich fünf Drahtesel nennt der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Rodgau sein Eigen. Jedes einzelne erfüllt bestimmte Zwecke: "Ich habe ein Rennrad, eins für Trekking, ein voll Gefedertes, ein Allwetterrad und ein Reiserad mit Anhänger für Kinder."
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Angefangen hatte alles vor elf Jahren. Als sich Vielfahrer Janke im radwegearmen Rodgau immer wieder seinen Weg über dicht befahrene Straßen, Schlaglöcher und Wurzeln bahnen musste, fasste er den Entschluss, mehr für Radfahrer zu tun. "Ich habe die Mitglieder des ADFC aus dem Offenbacher Ostkreis angeschrieben und bin auf großes Interesse gestoßen", erzählt Janke. Auf seine Initiative hin gründeten sich erst eine Kreisgruppe und dann 1993 die Ortsgruppen Seligenstadt, Mühlheim und Rodgau. Ein Jahr später kamen Dietzenbach und Neu-Isenburg dazu. Das Ziel der Gruppen ist mit interessanten Angeboten und okölogischem Engagement die Infrastruktur für Radfahrer zu verbessern. "Die Leute sollen sich auf dem Rad wohl fühlen und öfter mal das Auto stehen lassen", sagt Janke. Mit ihrem vielfältigen Angebot sprechen die Tourleiter die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitglieder an, sagt Janke über das Freizeitprogramm des ADFC Rodgau, an dem über das Jahr verteilt etwa 150 verschiedene Radler teilnehmen.
Auch eine umweltfreundliche Verkehrspolitik sei ein wichtiges Thema beim ADFC. "Wir brauchen sichere und gut zu befahrende Radwege." Beispielsweise wurden auf Vorschlag des Clubs in Rodgau Einbahnstraßen durch ein Zusatzschild für Radelnde in beiden Richtungen geöffnet. "Mit unserem Einsatz ist so manche Verkehrssituation für die Radler in Rodgau verbessert worden, trotzdem ist die Situation hier immer noch unbefriedigend." Um das Radlerherz zufrieden zu stellen, müsse nämlich auch ein lückenloses Radverkehrsnetz her, sagt Janke, auch eine ordentliche Beschilderung der vorhandenen Radstrecken sei vonnöten. Doch die stecke noch in den Kinderschuhen. "Es gibt keine flächendeckende Radwegweisung im Kreis Offenbach, wir hoffen aber, dass das bald kommt."
Touren über Stock und Stein
Mit ihrem vielfältigen Tourenangebot haben die Tourleiter des ADFC schon manchen Hobby-Radler vom Fernsehsessel weg geholt. Sehr angesagt seien beispielsweise die Feierabendtouren an jedem ungeraden Donnerstag im Monat. Abseits vom Straßenverkehr werden von 19 Uhr an 20 Kilometer "gemütlich" geradelt. Bei den großen Tagestouren geht's schon mal abenteuerlich zu. 100 Kilometer über Stock und Stein sind bei diesen Touren drin. Manch einer habe sich bei einer solchen Tour schon zu viel vorgenommen oder sei "verloren gegangen", wie etwa bei einer Mountainbikefahrt. "Den haben wir wieder eingefangen", erzählt Janke. Doch die Länge der Strecke sei nicht unbedingt ausschlaggebend für den Schwierigkeitsgrad: "Manche scheitern am Gefälle oder am Straßenbelag", erzählt Janke, "deshalb haben wir in unserer Broschüre die Touren mit Symbolen gekennzeichnet, an denen jeder Streckenlänge, Höhenanstieg und die vorgesehene Durchschnittsgeschwindigkeit ablesen kann".
Beim ADFC knüpfen die Radler neben den sportlichen oft auch soziale Kontakte und schon einige Freundschaften sind entstanden. "Es fahren auch viele Singles mit, die gerne einen Tag in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten verbringen wollen", erzählt Tourleiter Winno Sahm. Sahm leitet einige "Kulturfahrten" des Clubs, radelt beispielsweise auf den Spuren der Römer oder macht Touren mit Gedichtelesen.
Insgesamt gestalten etwa 15 Tourleiter Ausflüge und auch spezielle Kurse, die ebenfalls sehr beliebt sind: "Unsere Reperaturkurse und Tipps zum Fahrradkauf und zur Fahrradtechnik werden sehr gerne angenommen", erzählt Janke, "außerdem bieten wir noch Fahrradcodierungen als Diebstahlprävention an".
Informationen über Touren und Kurse gibt's bei Stefan Janke unter Tel. 06106 / 826408 oder im Internet: www. adfc-rodgau.de
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Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
Dokument erstellt am 20.04.2004 um 00:10:05 Uhr
Erscheinungsdatum 20.04.2004 | Ausgabe: R3 | Seite: 44
3.02.2004 Froschhausen (op)
Antriebs-Patent, aber kein Geld für den Prototypen
(paw) Christian Rüdell erfand Hybrid-Fahrrad: Keine Hoffnung mehr auf Vermarktung.

26.01.2004 Weiskirchen (op)
Auf Rodgauer Rad zu olympischem Gold?
(lö) "fusion bikes" aus Weiskirchen nimmt Weltmeisterin Sabine Spitz ins Team. Unternehmen setzt 4,5 Millionen Euro um.
27.08.2004 Athen - Im olympischen Cross-Country Finale auf dem Mount Parnitha hat Sabine Spitz (32) die Bronzemedaille geholt. Auf ihrem fusion "Slash" ist sie ein sensationelles Rennen gefahren.
Links:
Sabine Spitz |
fusion bikes
8.01.2004 Obertshausen (op)
Pedalritter kommen sicherer ans Ziel
(tam) Rund 84000 Euro investierte die Stadt für die Sanierung der Radwege. 2004 soll das Netz weiter ausgebaut werden.
[2003]
23.9.03 Rodgau (op)
Unterführung: Radler dürfen Straße nutzen
Jügesheim (op) In der S-Bahnunterführung "Elbinger Straße" können sich Fahrradfahrer jetzt aussuchen, ob sie auf dem Gehweg oder lieber auf der Straße fahren. Der bisherige Fuß- und Radweg bekommt in den nächsten Tagen neue Schilder: "Fußgängerweg, Radfahrer frei". Bisher waren Radler gezwungen, den Fuß- und Radweg zu benutzen.
Mit der Änderung zieht das Ordnungsamt eine Konsequenz aus den Erfahrungen der letzten Wochen. Dabei hatte sich gezeigt, dass Gefahrensituationen für Fußgänger nicht ausgeschlossen werden können, weil der Weg sehr intensiv durch Radfahrer genutzt wurde. Vor der Theodor-Heuss-Straße sollten Radfahrer auf jeden Fall absteigen.
4.7.03 Ober-Roden (op)
Radwegeplaner führt Kinder sicher ans Ziel
(ey) Ungeduldig warten die 24 Schüler der 4a der Trinkbornschule auf den Beginn ihres Klassenausflugs. Vergangene Woche hatten die Pennäler auf dem Schulhof ihre Radprüfung abgelegt, was lag da näher, als den Ausflug auf dem Rad zu unternehmen. Während für die Schüler der anderen vierten Klassen noch die Prüfungen anstanden, machte sich die 4a von Andrea Schöps auf eine Runde um Ober-Roden.
Für die Fahrt hatten sich die Kinder einen kompetenten Begleiter herausgesucht. Uwe Petry, der gelernte Diplom-Ingenieur, berät als freiberuflicher Radverkehrsplaner unter anderem verschiedene Kommunen und den Kreis Darmstadt-Dieburg, begleitete sie. "Ich will den Kindern zeigen, wie man sicher an seine Ziele kommt" umschrieb Petry eines der Ziele des Ausflugs, der dem Nachwuchs des Radverkehrsnetz in der Umgebung näher bringen sollte. Über die Bulau ging es nach Dietzenbach, über Waldacker kehrte die Gruppe schließlich um einige wertvolle Erfahrungen reicher nach Ober-Roden zurück.
1.5.03 Obertshausen (op)
Radler im Kreis Offenbach wünschen sich Wegenetz
ADFC verweist auf vorbildlichen Ausbau in Darmstadt-Dieburg
Kreis Offenbach (re/op)
Der Kreisverband Offenbach des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) drängt auf Verbesserungen im Radwegenetz. Vorrangiges Ziel ist ein einheitliches, mit Wegweisern für Fern- und Nahziele und Kilometer-Angaben ausgestattetes Radverkehrsnetz. Auf der Hauptversammlung des ADFC im Kreis Offenbach hat jetzt der Radverkehrsplaner Uwe Petry aus Darmstadt den Mitgliedern darüber berichtet. Petry betreut die Radverkehrs-Wegweisung im Landkreis Darmstadt-Dieburg, wo das Netz bereits vorbildlich ausgearbeitet ist. "Ein solches für den Kreis Offenbach zu installieren, ist immer noch Herzenswunsch vieler Radler", teilte der Vorsitzende Stefan Janke aus Rodgau mit. "Der ADFC hofft, dass man nicht mehr allzu lange auf diese Wegweisung warten muss und bietet allen Beteiligten im Kreisgebiet seine Hilfe dabei an."
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Janke bleibt auch nach zehn Jahren an der Spitze des ADFC im Kreis Offenbach. Weiter bestätigten die Mitglieder bei ihrer Versammlung Evelyn Könner (Dreieich) als stellvertretende Vorsitzende, Horst Seibert (Dreieich) als Kassenwart und Helmute Becker (Rodgau) als Schriftführerin. Als Beisitzer fungieren weiterhin Gerald Klatt (Mühlheim) und Michael Hollerbach (Seligenstadt). Neu in den Vorstand gewählt wurden Dieter Fröhlich (Dreieich) als stellvertretender Vorsitzender, Armin Reitz (Mühlheim) und Reinhard Link (Dietzenbach) als Beisitzer. Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind Lothar Klötzing (Dreieich), Bernd Schröder, Stefan Scholz (beide Dietzenbach)
und Matthias Uhlig (Neu-Isenburg).
Der Kreisverband des ADFC besteht seit 1994, hat derzeit 800 Mitglieder und ist in sechs Ortsgruppen (Dietzenbach, Dreieich, Mühlheim, Neu-Isenburg, Rodgau und Seligenstadt / Hainburg / Mainhausen) organisiert. Langen und Egelsbach werden von Dreieich betreut, Obertshausen, Heusenstamm und Rödermark von Rodgau.
Als Gast der Radsportabteilung der TGS Hausen war man beim ADFC erfreut über die angebotene Zusammenarbeit zwischen der dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) angehörenden Gruppe und dem ADFC. Während der ADFC sich um Verbesserungen für die Radfahrer im Alltag und in der Freizeit kümmert (etwa Wegweisung, Radverkehrsplanungen, Fahrradmitnahme in der Bahn), steht beim BDR der Radsport im Mittelpunkt.
Das ganze Spektrum des ADFC steht im Tourenprogramm 2003, das bei Fahrradhändlern und Rathäusern
im Kreisgebiet ausliegt. Weitere Infos gibt's im Internet: www.adfc-kreis-offenbach.de
18.4.03 Hainburg (op)
Für Radler und Fußgänger entsteht ein neuer Weg entlang der Landesstraße L3416. Beginnend etwa 250 Meter vom Tannenmühl-kreisel, führt er auf der rechten Seiten über 2,5 Kilometer in einer Breite von 2,5 Meter bis zum Ortseingang Hainstadt. Das dauert laut Peter Antenbrink vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen bis Ende Juni, die Kosten betragen etwa 518 000 Euro.
6.2.03 Offenbach-Stadt (op)
Vorsicht vor neuen Elektro-Scootern: Polizei zieht Fahrer aus dem Verkehr
Offenbach (klawe) Sie sehen aus wie kleine Brüder der großen Motorroller, sind unverhältnismäßig billig und gerade dabei, den Markt zu erobern: die Elektro-Scooter. Im Internet sind sie für knapp 170 Euro zu kaufen, auf Flohmärkten werden sie schon für 120 Euro angeboten.
Doch die Polizei warnt die Bürger dringend vor dem Kauf - die Roller sind nicht zugelassen, dürfen im öffentlichen Verkehrsraum nicht benutzt werden, weder auf Straßen noch auf Bürgersteigen oder Fußgängerzonen.
... ( gekürzt ) ...
Der Verkehrsinspektionsleiter weist zwar darauf hin, dass nach TÜV-Angaben jedes dieser Fahrzeuge zur Einzelzulassung vorgefahren werden könne, doch er warnt davor: "Vom TÜV Darmstadt erfuhr ich, dass in einem solchen Fall beispielsweise die Bremsen besonders intensiven Tests unterzogen werden. Das kann bis 2500 Euro kosten - und steht in keinem Verhältnis zum Wert des Scooters, selbst wenn er anschließend eine Betriebserlaubnis hat."
Und Schleich rät: "Die Leute sollten einfach die Finger davon lassen - die Polizei darf und wird in solchen Fällen nicht wegsehen. Wer auf solch einem Gefährt in der Öffentlichkeit erwischt wird, muss sich auf empfindlichen Ärger einstellen."
Die Scooter werden vornehmlich im Internet angeboten - meist ohne jegliche Aufklärung.
[2002]
13.9.02 Offenbach-Land (op)
Diebstahlserie an Schulen: 13 Räder weg
Mühlheim (mn) Schüler und Eltern am Friedrich-Ebert-Gymnasium und an der benachbarten Haupt- und Realschule (FES) sind verunsichert. Seit einer Woche häufen sich die Fahrraddiebstähle.
13.9.02 Offenbach-Stadt (op)
Vorsicht: Teure Bikes auf Liste von Klau-Mafia
Offenbach (klawe) Zurzeit sind Diebe in Offenbach unterwegs, die es auf ganz besonders teure Räder abgesehen haben. Mitte August stahlen sie die drei Räder einer Familie in Tempelsee in einem Gesamtwert von 5500 Euro.
6.9.02 Rodgau (op)
Geld für Radwege ins Haushaltsloch
Städtische Gelder für den Bau von Radwegen werden in Rodgau "still und heimlich anderen Zwecken zugeführt", wie Bündnis 90/Die Grünen kritisieren. Nachfragen in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversamml. hätten diesen Verdacht jetzt bestätigt, schreibt die Fraktion in einer Pressemitteilung.
Seit Monaten blockiere der Magistrat die Umsetzung von Baumaßnahmen, werfen die Bündnisgrünen dem Gremium vor. Der Magistrat sei offensichtlich unfähig, den Radwegeplan mit seiner Prioritätenliste abschließend zu beraten und dem Stadtparlament vorzulegen.
Die Zweckentfremdung der Gelder setze "diesem an sich schon empörenden Zustand (…) die Krone auf", kommentiert Grünen-Fraktionssprecher Winfried Sahm. Haushaltswahrheit und -klarheit blieben dabei auf der Strecke.
So seien mehr als 100 000 Euro an nicht ausgegebenen Geldern aus den vergangenen Jahren nicht - wie üblich - nach 2002 übernommen worden, sondern seien auf Beschluss des Magistrats im allgemeinen Rodgauer Finanzloch verschwunden.
2002 Rodgau (op)
Etwa 160 000 Euro pro Jahr stehen im städtischen Haushalt für Belange der Radfahrer bereit. Doch letztes Jahr wurde dafür nur die Hälfte verwendet, wie die Grünen kritisieren: "Und die Neufassung der Radwegeplanung hängt seit vielen Monaten im Magistrat."
2002 Rodgau (op)
Otto Schneider (63 Jahre) aus Dudenhofen fährt mit dem Rad 800 km in nur 8 Tagen an den Gardasee.
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