Roland Heidl wurde zum Radverkehrsbeauftragen ernannt

Am 13. Juli wurde es offiziell: Roland Heidl ist vom Magistrat zum ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten der Stadt Heusenstamm ernannt worden. Wir wünschen Roland alles Gute für seine Tätigkeit.

In der Stadtverordnetensitzung am Mittwoch, 13. Juli 2022 verkündete Bürgermeister Steffen Ball, dass nach einem Magistratsbeschluss Roland Heidl zum ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten der Stadt Heusenstamm ernannt wurde. Auch die Offenbach-Post brachte inzwischen dazu einen Bericht: https://www.op-online.de/region/heusenstamm/roland-heidl-ist-heusenstamms-erster-radverkehrsbeauftragter-91683767.html

In Heusenstamm gibt es jetzt einen Radverkehrsbeauftragten. Zu seinen ersten Aufgaben gehört es nun, als Mitglied des Verwaltungs-internen „Projektteam Radverkehr“ sich an Planungen der Stadt in Sachen Radverkehr einzubringen. Mit dabei sind auch der Bürgermeister, der erste Stadtrat, Bau- und Ordnungsamt sowie der Klimaschutzmanager. Darüber hinaus soll in Heusenstamm ein Runder Tisch Radverkehr ins Leben gerufen werden, bei dem sich auch neben dem Radverkehrsbeauftragten weitere interessierte Bürger einbringen können. Daneben sind unter anderem die Verwaltung, einzelne Stadtverordnete und der ADFC als Teilnehmer sowie als Moderator ein Fachbüro vorgesehen.

Mit der Ernennung ist Roland gleich in weitere Aktionen eingebunden gewesen. Er wurde als Teilnehmer auf das RADforum RheinMain des Regionalverbands FrankfurtRheinMain entsandt. Zu seinen Aufgaben gehört auch, Stadtverordnete, Magistrat und die Stadtverwaltung auf Wunsch zu beraten. So wurde er bereits um einen Vorschlag gebeten, wie man eine Umleitung für eine Brückensanierung beim Patershäuser Hof ausschildern könnte. Er plädierte dafür, die Hinweisschilder mindestens eine Woche vorher mit einem Plan aufzuhängen, so dass sich die Radler rechtzeitig darauf einstellen können. Mit seiner neuen Funktion ist er auch Teilnehmer des Runden Tisches Radverkehr des Kreises Offenbach.

Roland ist passionierter Radfahrer und hat hohe Erwartungen an den neuen Job. Für ihn sind Rücksichtnahme und gegenseitiges Verständnis von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern im Straßenverkehr wichtig. Insbesondere auch die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln. Hier mangelt es oft schon daran, dass viele Verkehrsteilnehmer nicht auf dem aktuellen Stand sind. Zum Beispiel beim Überholabstand von Radfahrern. Ihm ist es auch wichtig, dass im Dunkeln die Beleuchtung der Räder funktioniert und benutzt wird. Und Autofahrer sollten nach dem Einparken darauf achten, dass sie nicht unbedacht die Tür öffnen und einem Radler den Weg plötzlich abschneiden.

In Bezug auf die Infrastruktur will Roland dafür sorgen, dass die beiden Bahnübergänge in Heusenstamm so saniert werden, dass man als Radler ohne „Hubbel“ über die Gleise kommt. Dies zahlt auf die Verkehrssicherheit ein. Auch Kanten bei Übergängen von Straßen in Feld und Wald sind ihm ein Dorn im Auge. Diese wären doch schnell, leicht und kostengünstig zu entfernen und das wäre gleichzeitig auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwägen vorteilhaft. Das gleiche gilt für die noch vorhandenen, aber nicht mehr zeitgemäßen Drängelgitter. Sie stellen auch für Lastenräder oder Radfahrer mit Anhänger meist ein unnötiges Hindernis dar. Er setzt sich für ebene Feld- und Waldwege ein, ohne Verwerfungen und ohne groben Schotter, denn bei regelmäßig gepflegten Feinkiesdecken rollt es einfach besser. Dann macht Radeln richtig Spaß und bringt mehr Menschen dazu, das Rad zu nutzen. Radfahren bedeutet für ihn ein Stück Lebensqualität.

Roland plädiert auch dafür, für kurze Wege das Rad zu benutzen. Denn Radfahrer sind meist schneller und entspannter am Ziel. Und die Parkplatzsuche entfällt. Der Weg zum Bäcker, Metzger oder Supermarkt ist dabei ein hervorragender Anfang, um im Alltag klimafreundlich mobil zu sein. Dadurch lässt sich aktiv CO2 einsparen. Gleichzeitig tut man auch etwas für die Gesundheit und des Autos. Denn insbesondere häufige Kurzstrecken-Fahrten tragen zu einer Motorölverdünnung infolge von noch nicht vollständig ausgedehnten Kolben bei. Die Effekte reichen hierbei von einer Verkürzung des Ölwechselintervalls bis hin zur Bauteilschädigung. Zudem ist es sinnvoll, sich bewusst zu machen, dass der Verbrennungsmotor in der Warmlaufphase einen erhöhten Kraftstoffverbrauch hat und die Abgasnachbehandlung erst mit Erreichen der Betriebstemperatur ihre volle Wirkung entfalten kann. Es schadet also dem Auto, wenn man es auf Kurzstrecken bewegt. Radeln hilft.

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Roland Heidl

Roland Heidl

Copyright: Roland Heidl

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