ADFC und Fahrschulen erörtern Wege zum harmonisches Miteinander auf Rodgaus Straßen

Gemeinsam für Harmonie und Sicherheit auf Rodgaus Straßen lautet das Motto der Herzaufkleber Aktion des ADFC Rodgau und der Stadt die im letzten Sommer startete. Seit dem sind die Herzen auf Autos und Räder zu sehen. Um für weitere Unterstützung zu werben, lud Hildegard Weidemann, Mitglied im ADFC Vorstand, Rodgauer Fahrschulen ein, die ihrer Meinung nach eine Schlüsselfunktion haben, wenn es um das Verhalten der zukünftigen Verkehrsteilnehmenden auf den Straßen geht.

ADFC im Gespräch mit den Fahrschulen
ADFC im Gespräch mit den Fahrschulen

Die anwesenden Fahrschullehrer verfügen selbst über Erfahrungen als Radelnde und können das zuweilen gefahrenträchtige Fehlverhalten der Auto-und Radfahrenden bestätigen.
Übereinstimmend berichteten sie, dass die jungen Menschen zunehmend weniger, selbst über die einfachsten Verkehrsregeln, wissen. Viele haben Radfahren nicht gelernt und denen, die es können sind die Regeln häufig nicht ausreichend geläufig. Die Verkehrserziehung in der Grundschule reicht offensichtlich nicht mehr aus um sie im weiteren Verlauf zu sicheren Teilnehmenden im Straßenverkehr zu machen. „Eine zweite Ausbildungseinheit in der Schule im Jugendalter erscheint notwendig und empfehlenswert “erklärte Dominik Morian von der Fahrschule Morian.
Die Führerscheinneulinge sind in der Ausbildung hauptsächlich auf die Fahrzeugführung und der Bewältigung der Verkehrssituationen konzentriert. Erst mit zunehmender Routine sind sie in der Lage, sich vorausschauend im Verkehr zu bewegen.
„Gleichwohl geben wir ihnen die besonderen Bedürfnisse der schwächeren Verkehrsteilnehmenden, die Rücksichtnahme benötigen, von Beginn an in der Ausbildung mit auf den Weg“ betonte Günter Kolb von der Fahrschule Kolb.
In der Runde war man sich einig, dass die Ordnungsbehörde und Stadtplanung viel dazu beitragen können, dass sich mehr Menschen mit dem Rad auf die Straße trauen und das Auto, zumindest für kürzere Strecken, stehen lassen. Zielführend wären zum Beispiel die Sanktionierung von Fehlverhalten, baulich getrennte Radfahrstreifen,verbesserte Beschilderung und deutliche Hinweise auf der Fahrbahn.
„Ein rücksichtsvolles Miteinander und die gegenseitige Unterstützung der Verkehrsteilnehmenden in kritischen Situationen ist unser gemeinsames Ziel“ lautet das Fazit von Hildegard Weidemann. „Die Herzaufkleber können uns freundlich daran erinnern“. https://www.adfc-rodgau.de/herz

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